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Fragen und Antworten (FAQ)

Rund um den Einzug in eines der Häuser zum Leben gibt es viele Fragen. Hier finden Sie die Antworten auf jene, die uns am häufigsten gestellt werden. Sollten Sie noch weitere haben, wenden Sie sich bitte an unser Infocenter.

Anmeldung und Wartezeiten

Wie melde ich mich für die Häuser zum Leben an?

Durch einen Antrag auf Förderung Wohnen und Pflege beim Fonds Soziales Wien (FSW) melden Sie sich gleichzeitig für die Häuser zum Leben des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) an.

Es genügt, wenn Sie den Antrag beim FSW stellen, sobald Bedarf besteht. Es ist nicht mehr nötig, sich frühzeitig anzumelden.

Nach der Antragstellung informiert das KundInnenservice des FSW Sie über möglicherweise noch fehlende Unterlagen und bittet Sie, einen Termin für Ihr Beratungsgespräch mit dem FSW Case Management zu vereinbaren. Die Case Managerin / der Case Manager wird Ihre Fragen beantworten und Sie bei den weiteren Schritten begleiten. Die Case ManagerInnen stellen auch fest, ob Sie Bedarf an einem Platz in einer Wohn- und Pflegeeinrichtung haben. Ist dies der Fall, wird eine Förderbewilligung erteilt.

Sobald Ihre Förderbewilligung erteilt und eine für Sie passende Wohnung verfügbar ist, meldet sich das KundInnenservice des FSW bei Ihnen. Das Wunschhaus vereinbart mit Ihnen einen Besichtigungstermin.

Die Antragsformulare und den Befundbericht finden Sie unter folgenden Links:

Antragsformular
Befundbericht

Muss bei Antragstellung beim Fonds Soziales Wien (FSW) ein Bedarf gegeben sein?

Bitte stellen Sie Ihren Antrag erst dann, wenn Sie auch tatsächlich einziehen wollen. Eine frühzeitige Anmeldung, bevor Bedarf besteht, ist nicht zweckmäßig.

Wenn kein Bedarf besteht, muss der FSW Ihren Antrag ablehnen - und Sie müssen zu einem späteren Zeitpunkt gegebenenfalls einen neuen stellen. Durch einen verfrühten Antrag wird Ihr Einzug also nicht beschleunigt.

Ob Sie Bedarf haben, hängt nicht notwendigerweise von Ihrer Pflegegeldstufe ab. Bedarf kann auch gegeben sein, wenn Sie z. B. in einem Haus ohne Lift wohnen und nicht mehr Stiegen steigen können.

Was muss ich tun, wenn ich so bald wie möglich in eines Ihrer Häuser einziehen möchte?

Wenn Sie so bald wie möglich bei uns einziehen möchten, stellen Sie zuerst einen „Antrag auf Förderung für Wohnen und Pflege“ beim Fonds Soziales Wien (FSW). Die konkreten Antragsformularw und den Befundbericht finden Sie unter folgenden Links:

Antragsformular
Befundbericht

Wo kann ich den Antrag abgeben?

Der Antrag kann an folgenden Stellen abgegeben werden:

Die FSW-Außenstelle in der Seegasse 9 wurde mit 1. Jänner 2013 geschlossen.

Alle Adressen finden Sie hier.

Welche Voraussetzungen muss ich für den Einzug erfüllen?

Ab 01.01.2012 gelten folgende Aufnahmekriterien:

• Hauptwohnsitz in Wien (Nachweis über die letzten 6 Monate bei Antragstellung nötig)
• Österreichische Staatsbürgerschaft oder Gleichgestellte
• Ihr Einverständnis und ein entsprechender Betreuungsbedarf

Muss ich bereits Pflegegeld beziehen bzw. einen Pflegebedarf haben, um einziehen zu können?

Für SeniorInnen, die keine Pflege brauchen, aber aus guten Gründen nicht zu Hause bleiben können (z. B. Substandardwohnung ohne Lift), bieten die Häuser zum Leben die Leistung Unterstütztes Wohnen (auf der Förderbewilligung des FSW heißt diese Leistung: Allgemeines Wohnen mit Betreuung und Pflege). Hier führen Sie ein selbstständiges Leben in Ihrer eigenen Wohnung im Pensionisten-Wohnhaus. Um diese Leistung in Anspruch nehmen zu können, bedarf es keiner Pflegegeldeinstufung.

Betreutes Wohnen + Tag.Betreuung im Wohnbereich (auf der Förderbewilligung des FSW heißt diese Leistung: Allgemeines Wohnen mit Betreuung und Pflege, Betreutes Wohnen + Tag.Betreuung ) richtet sich an Wiener SeniorInnen, die einen Betreuungs- und Pflegebedarf mit einer bestehenden Pflegegeldeinstufung haben.

Für jede/n BewohnerIn wird ein individuell abgestimmtes Betreuungspaket zusammengestellt. Damit Sie genau die Leistungen bekommen, die Sie benötigen, erheben wir vorab den Bedarf auf individueller Basis. Sie bleiben in Ihrer Wohnung, Betreuung und Pflege kommen zu Ihnen.

Die Leistung Pflegeplatz (auf der Förderbewilligung des FSW heißt diese Leistung: Pflegeplatz - Allgemeine stationäre Pflege und Betreuung) im stationären Bereich ist für BewohnerInnen vorgesehen, die rund um die Uhr Pflege und Betreuung durch qualifizierte Fachkräfte benötigen. SeniorInnen mit einem Betreuungs- und Pflegebedarf ab Pflegegeldstufe 3 können das Angebot in Anspruch nehmen. Für jede Pflegestufe wird ein eigenes Betreuungspaket zusammengestellt.

Muss ich eine Kaution hinterlegen?

Nein, KundInnen die nach dem 01.01.2012 in eines unserer Häuser einziehen, müssen derzeit keine Kaution hinterlegen. Für den Zeitraum zwischen der Übernahme/Zusage der Wohnung bis zum tatsächlichen Einzug wird jedoch eine Reservierungsgebühr (2018) = € 52,59 verrechnet.

In den Häusern Döbling, Liebhartstal und Rosenberg gelten eigene Tarife.
 

Wenn Sie sich diese Gebühr nicht leisten können oder wollen, stellen wir Ihnen bei Bedarf auch gerne Leihmöbel zur Verfügung und Sie können bereits am nächsten Tag nach Zusage einziehen.

 

Ich bin schon sehr lange vorgemerkt. Ist diese Vormerkung hinfällig?

Nein, sie gilt weiterhin. Legen Sie eine Kopie Ihrer Vormerkung bei der Antragstellung an den Fonds Soziales Wien bei und Ihre Wartezeit wird beim FSW berücksichtigt.

Falls Sie die Kopie Ihrer Vormerkung nicht erhalten haben oder nicht mehr finden können, fordern Sie eine Bestätigung Ihres Vormerkdatums bei unserem Infocenter unter der Tel.-Nr. 01 313 99 0 an.

Kann ich mir den Bezirk und das Haus aussuchen?

Sie können im Förderantrag an den FSW bis zu drei Wunschhäuser in Ihren Wunschbezirken angeben.

Welche Dokumente benötige ich für die Antragsstellung?

Alle erforderlichen Unterlagen finden Sie auf der letzten Seite des Förderantrages des FSW.

Wie lange sind die derzeitigen Wartezeiten?

Die Wartezeiten sind von Haus zu Haus sehr verschieden. Manchmal kann es auch sehr schnell gehen. Bitte fragen Sie uns, wo im Moment Plätze frei sind. Oder wenden Sie sich an den Fonds Soziales Wien unter der Tel. 01 24 5 24.

Nach welchem System erfolgt die Reihung?

Die Reihung erfolgt ausschließlich nach vom FSW definierten Kriterien, entscheidend ist jedenfalls der persönliche Bedarf (z.B. körperlicher Bedarf oder soziale Indikation wie Wohnen im 5. Stock ohne Lift). Genaue Informationen erhalten Sie direkt beim Fonds Soziales Wien unter der Tel. 01 24 5 24.

Wenn mir die angebotene Wohnung nicht gefällt, kann ich diese auch ablehnen?

Ja, Sie können die Wohnung bei Nicht-Gefallen ablehnen mit der Folge, dass Sie erneut in die Warteliste des Fonds Soziales Wien aufgenommen werden. Wenn Sie drei angebotene Wohnungen ablehnen, werden Sie in der Warteliste weiter zurück gereiht. Genaue Informationen erhalten Sie direkt beim Fonds Soziales Wien unter der Tel. 01 24 5 24.

Kann ich auch einziehen, wenn ich bereits dauernd pflegebedürftig bin?

Ja, wenn der Fonds Soziales Wien den Bedarf für eine dauerhafte Pflege und Betreuung feststellt, können Sie ebenfalls – abhängig von der Verfügbarkeit freier Plätze – ins Betreute Wohnen oder, wenn diese Betreuungsform nicht mehr möglich ist, in den stationären Bereich in eines unserer Häuser einziehen.

Zur Finanzierung

Wie viel muss ich bezahlen? Was bleibt mir übrig?

Wenn Sie über ausreichendes Einkommen und/oder verwertbares Vermögen verfügen, müssen Sie die Kosten für den Aufenthalt in unseren Häusern zum Leben selbst tragen. Sollte es nicht ausreichen, erhalten Sie vom Fonds Soziales Wien eine Förderung aus den Sozialhilfemitteln der Stadt Wien.
Ihr Kostenbeitrag, den Sie zu bezahlen haben, setzt sich zusammen aus:

• max. 80 % Ihrer monatlichen Nettopension,
• sowie Ihrem Pflegegeld
• und dem verwertbaren Vermögen. ACHTUNG: Ab Jänner 2018 gibt es keinen Pflegeregress mehr! Das bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt der FSW nicht mehr auf das Vermögen von Personen, die in einer Wohn- und Pflegeeinrichtung betreut werden, zurückgreifen kann.

Ihnen verbleiben auf jeden Fall:

• 20 % Ihrer monatlichen Nettopension (bzw. der Mindestfreibetrag € 125,66 gemäß dem Wr. Mindestsicherungsgesetz),
• der 13. und 14. Monatsbezug (Sonderzahlungen)
• sowie 10 % der Pflegegeldstufe 3 (sofern Sie Pflegegeld beziehen)
• Solange das Verfassungsgesetz zum Pflegeregress noch nicht vollständig in Kraft ist, verbleibt Ihnen ein Freibetrag von € 4.000,-, der nicht zur Kostendeckung herangezogen wird.

Die genaue Höhe Ihres Kostenanteils errechnet Ihnen der Fonds Soziales Wien auf spezielle Anfrage unter der Tel. 01 24 5 24

Was kostet die Pflege?

Für jede Pflegegeldstufe bzw. für jeden Pflegebedarf, wie auch für Unterstütztes Wohnen ohne Pflegegeldstufe, gibt es ein eigenes Leistungspaket mit jeweils einem eigenen Vollkostentarif. Jedes Leistungspaket beinhaltet ein bestimmtes Ausmaß an Leistungen, die Sie je nach Ihrem individuellen Bedarf (Feststellung durch das Case-Management) erhalten.

Wie hoch ist der Tarif?

Grundsätzlich gilt: Ohne Betreuungs- und Pflegeleistungen (= Unterstütztes Wohnen) beträgt die Grundleistung im Jahr 2018 täglich € 58,28 (inkl. 10 % Ust). Darin sind die Unterkunft, die Verpflegung und die Grundbetreuung enthalten.

Wenn Sie bereits Betreuung und Pflege benötigen (= Betreutes Wohnen), erhöht sich die Grundleistung entsprechend Ihrem individuellen Pflegebedarf, z. B. bei Pflegegeldstufe 2 beträgt der Tarif täglich € 69,08 (inkl. 10 % Ust).

In den Häusern Döbling, Liebhartstal und Rosenberg gelten eigene Tarife.

Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch über Ihren Tarif. Unsere grundlegende Tarifliste finden Sie am Ende dieser Seite zum Herunterladen.

Wie hoch genau Ihr persönlicher Kostenanteil ist, errechnet Ihnen der Fonds Soziales Wien auf spezielle Anfrage unter der Tel. 01 24 5 24. 

Welchen Unterschied gibt es zwischen den Tarifen des KWP und meinem Kostenbeitrag?

In den Tarifen des KWP sind bereits 10% Umsatzsteuer inkludiert (= Bruttobeträge). Der Fonds Soziales Wien verrechnet Ihnen den Tarif jedoch ohne 10% Umsatzsteuer (= Nettobeträge). Daher unterscheiden sich die Tarife des KWP (wie z.B. in Ihrem Betreuungsvertrag ersichtlich) von jenen, die Sie in Ihrer Kostenbeitragsvorschreibung vom FSW erhalten.

Wie hoch Ihr eigener Anteil an diesen Kosten ist, hängt von Ihrer finanziellen Situation ab. Details zur Berechnung Ihres Kostenanteils erfahren Sie beim Fonds Soziales Wien unter der Tel. 01 24 5 24.

Sind die Tarife für Wohnen und Pflege in allen 30 „Häusern zum Leben“ gleich?

Ja, die Tarife gelten – mit Ausnahme der Häuser DöblingLiebhartstal und Rosenberg – für alle unsere Häuser.

 

Muss ich ausziehen, wenn meine Ersparnisse aufgebraucht sind?

Nein.

Kann ich trotzdem einziehen, auch wenn meine Pension nicht ausreicht?

Ja, Pflege und Betreuung ist in Wien für alle Menschen leistbar. Wenn das Einkommen nicht ausreicht, gibt es für alle WienerInnen finanzielle Unterstützung, die sicherstellt, dass notwendige Pflege- und Betreuungsleistungen in Anspruch genommen werden können.

Kann sich der Tarif im Laufe meines Aufenthaltes im KWP verändern?

Ja, und zwar aus folgenden Gründen:

• Ihr Bedarf verändert sich (z. B. wenn Sie einen höheren Pflegebedarf haben oder eine andere bzw. eine weitere Betreuungsform in Anspruch nehmen, wie etwa die spezielle Leistung „Tag.Familie“)
• Anpassungen aufgrund veränderter Personalkosten auf Basis kollektivvertraglicher Bestimmungen

Was zahlt die Krankenkasse bzw. die Pensionsversicherungsanstalt bei Pflegebedürftigkeit?

Die Krankenkasse bezahlt lediglich die Kosten von Medikamenten und Heilbehelfen (abzüglich Rezeptgebühr bzw. Selbstbehalt). Sollten Sie eine Krankenzusatzversicherung haben, lesen Sie bitte in Ihrer Polizze nach, welche Leistungen inkludiert sind (z. B. Taggeld bei Spitalsaufenthalt etc.). Pflegekosten werden von einer Krankenversicherung normalerweise nicht übernommen. Von Ihrer Pensionsversicherungsanstalt erhalten Sie gegebenenfalls Pflegegeld.

Muss ich eine Zusatzpension / Firmenpension angeben?

Beim Fonds Soziales Wien müssen Sie Ihr gesamtes Einkommen und Vermögen (ACHTUNG: Ab Jänner 2018 gibt es keinen Pflegeregress mehr) offen legen, wenn Sie einen Wohnplatz im Kuratorium Wiener Pensionistenwohnhäuser in Anspruch nehmen wollen; außer, Sie verpflichten sich im Vorhinein, immer den Tarif in voller Höhe selbst zu bezahlen.

Wie sieht die Finanzierung des (vorübergehenden) Aufenthalts im stationären Bereich aus?

Wenn Sie über ausreichendes Einkommen und/oder verwertbares Vermögen verfügen, müssen Sie die Kosten für den Aufenthalt in unseren Häusern zum Leben selbst tragen. Sollte es nicht ausreichen, erhalten Sie vom Fonds Soziales Wien eine Förderung aus den Sozialhilfemitteln der Stadt Wien.

Ihr Kostenbeitrag, den Sie zu bezahlen haben, setzt sich zusammen aus:

• max. 80 % Ihrer monatlichen Nettopension,
• sowie Ihrem Pflegegeld
• und dem verwertbaren Vermögen. (ACHTUNG: Ab Jänner 2018 gibt es keinen Pflegeregress mehr)

Ihnen verbleiben jedenfalls:

• 20 % Ihrer monatlichen Nettopension (bzw. der Mindestfreibetrag € 125,66 gemäß dem Wiener Mindestsicherungsgesetz),
• der 13. und 14. Monatsbezug (Sonderzahlungen)
• sowie 10 % der Pflegegeldstufe 3 (sofern Sie Pflegegeld beziehen)
• Von Ihrem Vermögen verbleibt jedenfalls ein Freibetrag von € 4.000,-, der nicht zur Kostendeckung herangezogen wird.  (ACHTUNG: Ab Jänner 2018 gibt es keinen Pflegeregress mehr)

Die genaue Höhe Ihres Kostenanteils errechnet Ihnen der Fonds Soziales Wien auf spezielle Anfrage unter der Tel. 01 24 5 24.

Wie sieht die Finanzierung des Wohnens aus?

Wenn Sie über ausreichendes Einkommen und/oder verwertbares Vermögen (ACHTUNG: Ab Jänner 2018 gibt es keinen Pflegeregress mehr) verfügen, müssen Sie die Kosten für den Aufenthalt in unseren Häusern zum Leben selbst tragen. Sollte es nicht ausreichen, erhalten Sie vom Fonds Soziales Wien eine Förderung aus den Sozialhilfemitteln der Stadt Wien.

Ihr Kostenbeitrag, den Sie zu bezahlen haben, setzt sich zusammen aus:

• max. 80 % Ihrer monatlichen Nettopension,
• sowie Ihrem Pflegegeld
• und dem verwertbaren Vermögen (ACHTUNG: Ab Jänner 2018 gibt es keinen Pflegeregress mehr)

Ihnen verbleiben jedenfalls:

• 20 % Ihrer monatlichen Nettopension (bzw. der Mindestfreibetrag € 125,66 gemäß dem Wiener Mindestsicherungsgesetz),
• der 13. und 14. Monatsbezug (Sonderzahlungen)
• sowie 10 % der Pflegegeldstufe 3 (sofern Sie Pflegegeld beziehen)
• Von Ihrem Vermögen verbleibt jedenfalls ein Freibetrag von € 4.000,-, der nicht zur Kostendeckung herangezogen wird.

Die genaue Höhe Ihres Kostenanteils errechnet Ihnen der Fonds Soziales Wien auf spezielle Anfrage unter der Tel. 01 24 5 24.

Muss man einen Finanzierungs- oder Baukostenbeitrag leisten?

Nein, es werden keine Baukosten verrechnet. Wenn man eine Wohnung in einem unserer Häuser übernimmt und nicht sofort einziehen kann, ist eine Reservierungsgebühr zu bezahlen. Die Reservierungsgebühr wird nicht vom Fonds Soziales Wien gefördert. 

Wohnen im KWP

Wie groß ist eine Wohnung in einem Pensionisten-Wohnhaus?

Die Einzelwohnungen sind durchschnittlich ca. 34 m2 und die Doppelwohnungen ca. 48 m2 groß.

Wie ist die Wohnung ausgestattet?

Eine Einzelwohnung besteht aus einem Vorzimmer mit Kochgelegenheit und einem eingebauten Schrank, einem Kühlschrank, einem komplett ausgestatteten Sanitärbereich mit Dusche, einem Wohn-Schlaf-Raum mit Radio- und Kabel-TV-Anschluss sowie meist auch einer Loggia oder einem Balkon. Auch Vorhänge und Beleuchtungskörper sind vorhanden, können aber durch eigene ersetzt werden, wobei Beleuchtungskörper den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen müssen. In der Doppelwohnung gibt es noch einen zusätzlichen Schlafraum.

Kann ich einen Wohnungsplan bekommen?

Wenn Sie Ihre Wohnung übernehmen, erhalten Sie den konkreten Plan. (Da wir nicht wissen, welche Wohnung frei wird, ist die vorzeitige Planausgabe nicht sinnvoll.) Einen groben Grundriss einer Wohnung finden Sie am Ende dieser Seite zum Herunterladen. 

Gibt es Telefon- und Internetanschluss in der Wohnung?

Diese Anschlüsse sind in allen Wohnungen vorhanden. Einen Vertrag mit dem Betreiber Ihrer Wahl schließen Sie selbst ab. Die anfallenden Gebühren sind von Ihnen zu tragen.

Die Radio- und TV-Gebühr (GIS) ist im Grundtarif bereits enthalten.

Haben Sie Möbel, die Sie mir zur Verfügung stellen können?

Für den Wohn-/Schlafbereich nehmen Sie bitte Ihre eigenen Möbel mit. Sollten Sie sich neue Möbel bestellt haben und die Lieferung erfolgt nicht rechtzeitig bis zu Ihrem Einzug, stellt Ihnen das Haus gerne Leihmöbel zur Verfügung.

Bieten Sie Hilfe bei der Übersiedlung an?

Auf Anfrage geben wir Ihnen aber gerne Adressen verschiedener Speditionen bekannt.

Kann ich meine Möbel bis zum Einzug in einem Lager deponieren?

Leider nein. Wir haben dafür keine Lagerkapazitäten.

Kann ich befristet wohnen, um meine Angehörigen zu entlasten?

Wenn Sie einen Betreuungsbedarf haben – mit oder ohne Pflegebedarf können Sie in einigen unserer Häuser in einer möblierten Wohnung bis zu max. 92 Tage befristet wohnen. Hierfür müssen Sie ebenfalls einen Antrag beim Fonds Soziales Wien stellen, der Ihnen für diese Leistungen eine befristete Förderbewilligung erteilt.

Befristetes Wohnen zu Entlastung von Angehörigen ist in den Häusern Am Mühlengrund, Jedlersdorf, Mariahilf, Neubau, Rossau, Rudolfsheim und Wienerberg verfügbar. 

Gibt es für die BewohnerInnen Autoabstellplätze?

Alle Pensionisten-Wohnhäuser haben entweder eine Garage und/oder eine begrenzte Anzahl an Abstellplätzen. Besprechen Sie bitte beim Einzug mit dem/der DirektorIn des Hauses, ob und zu welchen Konditionen ein Platz verfügbar ist.

Kann ich das Frühstück auch in der Wohnung einnehmen und was kostet das?

Grundsätzlich wird das Frühstück gemeinsam im „Gast.Haus“ eingenommen. Dieser fixe Treffpunkt dient auch Ihrer Sicherheit, da wir bei ungeplanter Abwesenheit sofort reagieren können. Die Frühstückseinnahme in der Wohnung ist nur bei vorheriger Bedarfsfeststellung durch unser Case-Management in Ihrem Leistungspaket inkludiert. Falls kein Bedarf besteht, können Sie jedoch gegen gesonderte Verrechnung das Frühstück auch in Ihrer Wohnung einnehmen.

Kann ich auch auf Urlaub fahren?

Selbstverständlich. Wir ersuchen Sie nur, dass Sie uns Ihre geplante Abwesenheit mitteilen, dann wird Ihnen für die Tage Ihrer Abwesenheit der „Abwesenheitstarif“ verrechnet. Es gibt keine zeitlichen Einschränkungen.

Wie ist das mit der Schmutzwäsche?

Alle Häuser sind mit Waschküchen ausgestattet, in denen man Wäsche gegen Gebühr selbst waschen und bügeln kann. In vielen Häusern gibt es in den Stockwerken zusätzlich Münz-Wasch-Trocken-Säulen. Auch ein Wäscheservice zu moderaten Preisen wird angeboten. Beim Leistungsangebot "Betreutes Wohnen + Tag.Betreuung" ist bei einem durch das Case-Management festgestellten Bedarf ab Pflegegeldstufe 3 das Wäscheservice inkludiert (außer chemische Reinigungen).

Darf ich meinen Fernseher mitbringen?

Ja, unsere Technischen HausbetreuerInnen sind Ihnen gerne beim Anschließen behilflich. ACHTUNG: Seit 2017 brauchen Sie auch eine Digitalbox, um Fernsehen empfangen zu können. Analoge Hausantennen funktionieren nicht mehr. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem TV-Anbieter.

Kann ich ein Haustier mitnehmen?

Mit ausdrücklicher, im Vorhinein einzuholender Zustimmung der Direktorin bzw. des Direktors dürfen von der Bewohnerin bzw. vom Bewohner die in der Haustierhaltung üblichen Tiere gehalten werden. Vor Erteilung einer Zustimmung ist von Ihnen ausreichend glaubhaft zu machen, dass eine artgerechte Tierhaltung auch bei Ihrer Verhinderung oder Abwesenheit gewährleistet ist. Die Zustimmung wird versagt oder widerrufen, wenn durch die Anwesenheit des Tieres beispielsweise das Gemeinwohl leidet oder einzelnen bzw. mehreren Bewohnerinnen und Bewohnern eine nicht bloß geringfügige gesundheitliche Beeinträchtigung droht. In Gepflegt.Wohnen Stationärer Bereich / Schwerpunktstation ist die Haltung von Tieren aus hygienischen Gründen generell untersagt.

Wird die Wohnung gereinigt?

Einmal wöchentlich wird in der Wohnung Staub gesaugt, aufgewaschen und es werden die sanitären Anlagen gereinigt. Die Fenster und die vom Kuratorium zur Verfügung gestellten Vorhänge werden periodisch gereinigt. Diese Leistungen sind im Grundtarif enthalten.

Wann muss ich meine Wohnung im Pensionisten-Wohnhaus aufgeben?

Grundsätzlich erst dann, wenn eine Erkrankung so schwerwiegend ist, dass eine ständige Pflege im Stationären Bereich (in Ihrem eigenen Interesse) notwendig ist.

Ist ein Arzt im Pensionisten-Wohnhaus?

Für die BewohnerInnen besteht grundsätzlich freie Arztwahl. In jedem Pensionisten-Wohnhaus gibt es ein Arztzimmer, in dem sowohl praktische Ärztinnen und Ärzte als auch Fachärztinnen und Ärzte in periodischen Abständen praktizieren. Diese Angebote sind von Haus zu Haus unterschiedlich. Die Namen und Ordinationszeiten der in Ihrem Haus tätigen ÄrtzInnen erhalten Sie bei Ihrem Einzug. Darüber hinaus gibt es angestellte ÄrztInnen im stationären Bereich.

Stationäre Pflege und Schwerpunktstationen

Wann ist die Besuchszeit im stationären Bereich?

Besuche sind im Einvernehmen mit der Stationsleitung (fast) jederzeit möglich, wobei auf das Befinden der (Mit-)BewohnerInnen Rücksicht zu nehmen ist.

Was beinhaltet die Leistung der Kurzzeitpflege für Remobilisation (Remob-Station)?

Unser spezielles Leistungsangebot der Remobilisierungsstationen ist ein auf 92 Tage befristetes Leistungsangebot, das in den Häusern Atzgersdorf und Wieden für BewohnerInnen des KWP als auch nach Maßgabe freier Plätze für PatientInnen von KooperationspartnerInnen (z. B. Wiener Allgemeines Krankenhaus) zur Verfügung steht.

Das besondere ärztliche, pflegerische und therapeutische Leistungsangebot soll die BewohnerIn durch Anwendung einer ganzheitlich orientierten Therapie in die Lage versetzen, ihre nach einer Erkrankung oder Operation eingeschränkten Fähigkeiten soweit wieder herzustellen bzw. zu verbessern, dass sie wieder in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren kann.

Was beinhaltet die Pflegeplatz-Leistung Demenz?

Das spezielle Leistungsangebot des Betreuungszentrums für demenziell erkrankte Menschen ist ein unbefristetes, aber hinsichtlich der Pflegeintensität begrenztes Leistungspaket, das nur im Haus Rosenberg angeboten wird. Ein individuell abgestimmtes Konzept von Förderungsmaßnahmen bietet der Bewohnerin / dem Bewohner im Rahmen der jeweiligen Tagesstruktur ein höchstmögliches Maß an Freiheit und Sicherheit. Durch Nutzung des besonderen ärztlichen, pflegerischen und therapeutischen Leistungsangebots soll die kognitive Leistung der Bewohnerin / des Bewohners zumindest stabilisiert, nach Möglichkeit sogar verbessert werden.

Leistung SeniorInnen mit Behinderung? (FSW: Wohnen mit Betreuungs- und Pflegeleistung – Spezielle Leistung SeniorInnen mit Behinderung)

Ergänzend zum Betreuten Wohnen, wo die Menschen in eigenen Wohnungen leben, gibt es das spezielle tagesstrukturierende Leistungsangebot der Tag.Familie für Menschen mit Behinderung. Ob diese Leistung in Ihrem Wunschhaus angeboten wird, entnehmen Sie bitte der jeweiligen Hausbeschreibung auf unserer Homepage.

Die Zielsetzung dieses Leistungsangebotes ist es, die behinderten BewohnerInnen im Wohnbereich zu unterstützen, die von sich aus nicht (mehr) in der Lage sind, ihren Tagesablauf selbst zu organisieren bzw. zu strukturieren. Bestehende Defizite werden durch ein spezielles Umfeld mit spezifischen und abwechslungsreichen Angeboten kompensiert und das Leben in einem weitestgehend normalen Alltag definiert.

Die Tag.Familie für Menschen mit Behinderung gilt als ganztägig durchgängiges Leistungsangebot ab der Früh (rund 7:30 Uhr) bis Nachmittag (rund 17:30 Uhr) – bei Bedarf bis rund 20:30 Uhr.

Was bedeutet bzw. beinhaltet Betreutes Wohnen Leistung Demenz? (auf der Förderbewilligung des FSW heißt diese Leistung: Betreutes Wohnen und Tag.Familie)

Ergänzend zum Betreuten Wohnen und nur bei festgestelltem Bedarf durch das Case-Management gibt es das spezielle Leistungsangebot Tag.Familie (ab der Pflegegeldstufe 3). Dieses bietet tagesstrukturierende Gruppenaktivitäten, die in eigens dafür eingerichteten Räumlichkeiten ab der Früh (rund 07:00 Uhr) bis Nachmittag (rund 16:00 Uhr) erbracht werden. Dort erfolgt die Betreuung jener BewohnerInnen, die von sich aus nicht mehr in der Lage sind, ihren Tagesablauf selbst zu organisieren bzw. strukturieren.

„Wir begleiten Sie durch den Tag“, d. h. durch einen strukturierten, begleiteten Tagesablauf wird das Vertrauen in das eigene Können gestärkt und die Lebensqualität durch alltagsnormale und sinnstiftende Aufgaben und Betätigungen verbessert und so lange wie möglich gehalten.

Was bedeutet bzw. beinhaltet die Leistung Betreutes Wohnen + Tag.Betreuung? (auf der Förderbewilligung des FSW heißt diese Leistung: Allgemeines Wohnen mit Betreuungs- und Pflegeleistung – Pflegegeldstufen 17)

Innerhalb des Betreuten Wohnens und nur bei festgestelltem Bedarf durch das Case-Management gibt es das Leistungsangebot Tag.Betreuung (ab der Pflegegeldstufe 3).

Diese umfasst tagesstrukturierende Gruppenangebote, die in den eigens dafür eingerichteten Wohn.Zimmern erbracht werden. Die BewohnerInnen kommen idealerweise selbständig ins Wohn.Zimmer und nehmen hier an den Gruppenangeboten, die am Vormittag von 9 bis 11 Uhr und am Nachmittag von 13 bis 16 Uhr stattfinden, teil.
Diese Betreuungsform hat in erster Linie den längst möglichen Erhalt und die Förderung der körperlichen und seelischen Gesundheit zum Ziel.

Beispiel: Einzelwohnung Haus Augarten(png, 22 kB)herunterladen
Tarifliste 2017(pdf, 25 kB)herunterladen
Spezielle Tarifliste Haus Döbling(docx, 48 kB)herunterladen
Spezielle Tarifliste Haus Liebhartstal(docx, 53 kB)herunterladen
Spezielle Tarifliste Haus Rosenberg(docx, 53 kB)herunterladen

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